Ninja Warrior Germany Bericht

Ninja Warrior Germany Bericht – mein Name ist Christoph Birkner, ich bin 27 Jahre alt Ninja Warrior Germany Berichtund der fitteste Soldat 2015 & 2016. Von meinen letzten 8 OCR Läufen habe ich 4x den 1. Platz und 4x den zweiten erreicht und bei der OCR European Championships als zweitbester Deutscher den 12. Platz. Als ich eines Abends nach dem Sport auf der Couch saß und die Seite Hindernislauf.eu durchstöberte, um nach weiteren OCR Wettkämpfen für die Saison 2016 zu schauen, stieß ich das erste mal auf einen Artikel über Ninja Warrior Germany. Ich habe im ersten Moment nur “der härteste Hindernisparcours der Welt” und “100.000€ Preisgeld” wahrgenommen, ohne zu wissen worauf ich mich einlasse. Da die Anmeldung sehr einfach und schnell über einen Link auszufüllen war, tat ich es noch am selben Abend und wurde zwei Tage später schon per Telefon zum Casting nach München eingeladen.

Casting

Hier habt ihr meinen Ninja Warrior Germany Bericht: Das Casting lief ohne große Vorbereitung sehr gut und ich wurde an dem Tag das erste Mal vor einer Kamera interviewt. Ich war echt nervös, aber es hat gereicht um einer von 240 Kandidaten der ersten Show von Ninja Warrior Germany zu werden.

Nun hieß es, sich nicht nur für die OCR European Championships und den MilFit Cup 2016 vorzubereiten, sondern auch noch für das Projekt Ninja Warrior. Auf jeden Fall brauchte ich neben der vorhandenen Kraft und Ausdauer noch mehr Koordination und Griffstärke. Also verbrachte ich sehr viel Zeit in der Kletterhalle beim Bouldern. In Deutschland gab es leider noch keine Trainingshallen für den Ninja Warrior Parcours. Das ist in Amerika anders. Es war echt nicht leicht das Training für diese drei Projekte unter einen Hut zu bekommen und es brachte mich oft an meine Grenzen.

Vorbereitung auf Ninja Warrior mit dem:

Bevor es jedoch zur Liveshow von Ninja Warrior ging, kam ein Team von RTL zu mir auf die Arbeit. Wir drehten ein kleines Homevideo. Es war ein sehr lustiger und interessanter Tag für mich und ich war echt gespannt, wie es rüber kommt, wenn man sich das erste Mal selbst im TV sieht. Dann war es endlich so weit, der große Tag… So viele verschiedene Athleten, jeder ein Profi in seinem Bereich, und alle wollen sie der erste Ninja Warrior Germany werden.

Nachdem wir in die Regeln und den Parcours eingewiesen wurden, ging es in einen Vorraum zum erwärmen. Ständig hörte man das ätzende Geräusch des Buzzer, wenn ein Kandidat das Wasser berührte und das war für die Nervosität gar nicht gut. Nach gefühlten Stunden durfte ich endlich in die Halle, meine Nervosität war am Höchstpunkt. Man steht auf dem Podest, vor einem der härteste Parcours der Welt, überall Kameras und die Zuschauer, die einem zujubeln. Jetzt heißt es alles geben und auf keinen Fall das Wasser berühren, um die Fans, bestehend aus Familie und Freunden, nicht zu enttäuschen.

Hindernisse

Als erstes Hindernis kam der Fünfsprung, bei welchem sich die Sprünge anfühlten, als würden Gewichte an meinen Beinen hängen. Also wählte ich die sichere Variante und sprang von Plattform zu Plattform, hielt mich jedesmal fest und orientierte mich neu zur nächsten Plattform. Geschafft. Weiter ging es zur Periskop-Rutsche, wo ich mich an einen senkrecht hängenden Balken festhalten musste. An einer Schiene rutschte ich übers Wasser. Der Balken drehte sich selbst. Es gab einen kleinen Stoß und kurz danach musste ich den Balken im richtigen Moment loslassen um die Plattform zu erreichen.

Bei der Landung kam ich etwas unglücklich ins Ungleichgewicht und berührte mit einem Fuß das Wasser. Schon wieder dieses ätzende Geräusch vom Buzzer und damit das Aus für mich. Ich hätte gerne mehr gezeigt, aber leider reicht es nicht immer sein bestes zu geben. So beende ich das Projekt Ninja Warrior 2016 nach einem nur kurzen Auftritt, aber dafür eine Menge schöner und interessanter Eindrücke reicher. Mein Respekt an alle Kandidaten, die sich dem Parcours gestellt haben und ich hoffe, man sieht sich 2017 wieder.

Ninja Warrior Germany Bericht von Christoph Birkner

Weitere Ninja Warrior Beiträge:

  1. 9. August 2016

    sehr schön geschrieben, 2017 wird dann dein jahr werden 🙂

  2. 9. August 2016

    Sehr schöner Bericht, Christoph. Das war einfach Riesenpipapo. Ich bin sicher, dass du wieder kommst. Das wäre doch gelacht.

Write a comment:

*

Your email address will not be published.

Folge dem Hindernislaufguru: