OCR Elite

Charles Franzke

Interview mit Charles Franzke

Hallo Charles, wie geht’s dir momentan?
Guten Tag, mir geht es zurzeit hervorragend. Die Trainingsleistungen stimmen und die nächsten großen Wettkämpfe stehen auch schon vor der Tür.

Aus welcher Ecke in Deutschland stammst du?
Ich komme aus Saalfeld (Saale). Das liegt mitten in Thüringen, dem grünen Herz von Deutschland.

Wie bist du zu Hindernisläufen gekommen?
Ich habe in meiner Vergangenheit schon diverse andere Sportarten auf Leistung betrieben. Angefangen hat das mit Schwimmen, dann bin ich zum Biathlon gewechselt. Als ich Mitte 2012 meine Karriere als Biathlet beendet habe, war ich auf der Suche nach einem neuen aufregenden Sport und habe ihn recht schnell gefunden. Mein erster Hindernislauf war praktisch vor meiner Tür- Getting Tough The Race in Rudolstadt.

Welches war deine erste Veranstaltung?
Meine erste Veranstaltung dieser Art war Getting Tough The Race in Rudolstadt. Das gesamte Rennen war für mich sehr beeindruckend. Ich bin an diesem Tag nicht nur körperlich, sondern auch psychisch weit über meine Leistung hinaus gekommen. Vor allem die vielen Zuschauer haben mich angespornt in Zukunft noch besser zu werden.

Startest du immer allein oder mit Freunden, Kollegen oder Gleichgesinnten?
Selbstverständlich begleiten mich viele Freunde und Bekannte mit am Start, aber auf der Strecke verliert man sich immer sehr schnell. Mein Ziel ist es immer zu den Besten zu gehören.

Was reizt dich an diesen Sauläufen mehr als an Asphaltläufen?
Es ist einfach die Abwechslung, die es für mich Interessanter macht. Egal wie gut man sich auf ein Rennen vorbereitet, durch die zahlreichen Hindernisse und Aufgaben verändert sich der Charakter eines jeden Laufes sehr stark. Das ist der Grund, warum mich solche Läufe mehr reizen als andere.

Was würdest du jemanden empfehlen, der zum ersten Mal an solch einer Herausforderung teilnehmen möchte?
Ich empfehle jedem sich ausreichend auf ein solches Event vorzubereiten. Meiner Meinung nach gehört dazu nicht nur Lauftraining. Vielmehr kommt es auf einen Mix aus Lauf- und Krafttraining an. Wenn diese Mischung stimmt, dann ist jeder in der Lage einen solchen Lauf zu meistern.

Wie lauten deine Erfolge bei Hindernisrennen der letzten Jahre?
Mein bisher größter Erfolg war der Sieg beim Tough Guy 2014.
Der emotionalste Erfolg war der 1. Platz bei mir zu Hause vor heimischen Publikum bei Getting Tough The Race 2013.
Darüber hinaus habe ich noch eine Vielzahl an anderen tollen Wettkämpfen gewonnen, u.a. Cross de Luxe (Leipzig) 2013, Bieg Katorznika (Polen) 2014
und Spartan Race Sprint in München 2015 und 2017.

Welches Event bleibt dir besonders in Erinnerung?
Das ist ganz klar das Tough Guy Race aus diesem Jahr, bei dem ich leider aus dem Rennen genommen wurde, nachdem ich bei einem Seilsteg ins Wasser gefallen bin. Dieses Rennen hat mich für die Zukunft mehr geprägt als alle Erfolge, die ich bisher feiern konnte. Ich habe meine Grenzen neu definieren können und konnte daraus wichtige Erkenntnisse für mein Training gewinnen.

Welchen Sport hast du vor deinen Hindernisläufen betrieben?
Vor dem Hindernislaufen war ich Biathlet am „Glück Auf“ Gymnasium in Altenberg.

Wie sieht deine berufliche Tätigkeit derzeit aus?
Zurzeit bin ich Student an der Friedrich-Schiller Universität Jena und werde mein Studium voraussichtlich im Sommer nächstes Jahr abschließen.

Welche Hobbys hast du noch?
Meine Hobbys drehen sich alle Rund um den Sport. Vor kurzem habe ich das Klettern für mich entdeckt.

Wie sieht dein wöchentlicher Trainingsplan aus?
Ich trainiere jede Woche ca. 10 Einheiten. Meistens steht früh eine Ausdauereinheit auf dem Programm und Nachmittag etwas Alternatives oder Krafttraining.

Wie haltest du dich außerhalb der Saison fit?
Außerhalb der Saison versuche ich mich durch verschiedene andere Sportarten, wie Langlauf, Radfahren oder Schwimmen fit zu halten.

Wie bereitest du dich auf Großevents vor?
Vor großen Events nutze ich einen speziellen Trainingsplan, den ich schon hatte als ich noch Biathlet war.

Beschreib dich in nur drei Worten!
Jung, ehrgeizig, diszipliniert.

Was ist Luxus für dich?
Jede warme Dusche ist für mich Luxus.

Wie viel Events planst du pro Jahr?
Ich plane jedes Jahr immer 4 große Events und mehrere kleine.
Meine Höhepunkte sind dieses Jahr die Weltmeisterschaft von Spartan Race in der Nähe von Lake Tahoe (USA) am 03.Oktober und die OCR Worldchampionships in Cincinnati am 17. Oktober. Beide Rennen sind für mich komplettes Neuland.
Darüber hinaus sind die Rennen Getting Tough The Race am 05. Dezember, welches direkt vor meiner Haustür stattfindet und das Tough Guy Race 2016 meine großen Höhepunkte in jedem Jahr.

Wie sieht deine Ernährung aus?
Ich versuche sehr auf meine Ernährung zu achten und wende sehr viele Methoden aus der Dr. Feil Strategie an. Diese kohlenhydratarme Ernährung bekommt mir persönlich sehr gut. Des Weiteren achte ich darauf, was ich kaufe. Lieber greife ich zu den etwas teureren Produkten direkt vom Bauer, als zu denen vom Discounter. Über den Tag hinweg trinke ich ausschließlich Wasser, Kaffee oder Tee.

Hast du schon mal Verletzungen von einer Veranstaltung davon getragen?
Bisher bin ich immer mit ein paar kleinen blauen Flecken hier und da davon gekommen. Schürfwunden gehören für mich ebenso zu den kleinen Wehwehchen, die man nach einem erfolgreichen Hindernislauf mit nach Hause nehmen sollte. Ansonsten bin ich bisher von größeren Verletzungen verschont geblieben und ich hoffe, dass sich das nicht so schnell ändern wird.

Mit welcher Ausrüstung gehst du an den Start?
In der Regel bin ich immer mit kurzen Sachen am Start. Dazu noch ordentliche Handschuhe und selbstverständlich an den Füßen meine ASICS Runnegade Rennsemmeln.

Wie sehen deine Pläne für dieses Jahr aus?
Mein Plan ist es, dieses Jahr bei den beiden Weltmeisterschaften mit an den Start zu gehen. Dort will ich mich mit den Besten der Besten messen und sehen wie ich mich international schlage.

Wer ist dein sportliches Vorbild?
Ich habe kein wirkliches sportliches Vorbild. Ich finde jeder Sportler muss seinen eigenen Weg zum Erfolg herausfinden.

Was nimmst du dir für das nächste Jahr vor?
Im nächsten Jahr möchte ich mein Studium erfolgreich abschließen, was sich sportlich ergibt, werde ich nach der WM-Teilnahme sehen.

Welches Event hast du noch nicht gemeistert und reizt dich?
Mich reizen die Survival- Runs sehr, bei denen man komplett auf sich alleine gestellt ist. Bei diesen Rennen muss man sich in der Natur zurecht finden, was für mich einen besonderen Reiz hat.

Wo siehst du diesen Sport in fünf Jahren?
Ich schätze, dass der Sport in den nächsten 5 Jahren noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Es werden neue Rennen entstehen und es wird immer professioneller.

Welche Tipps kannst du der Community vom Hindernislguru noch geben?
Der beste Tipp, den ich mit auf den Weg geben kann ist: Niemals aufgeben und immer dran bleiben!

Vielen Dank für das Interview. Wir werden deinen Werdegang weiter verfolgen!

Oliver Edelmann Ninja Warrior

Oliver Edelmann

Ninja Warrior Germany Last Man Standing Oliver Edelmann im Interview

Hallo Oliver – stell dich bitte kurz unseren Usern vor!?

Hallo zusammen, mein Name ist Oliver Edelmann. Ich bin 23 Jahre alt komme aus Pfungstadt (Hessen) und bin Last man Standing der ersten Staffel Ninja Warrior Germany.

Wie bist du auf den Ninja Warrior Germany aufmerksam geworden?

Ninja Warrior Germany kannten die meinsten bis letztes Jahr nur aus dem Netz und aus den USA. Damals war ich schon immer super begeistert davon und wollte auch immer mal dort antreten. Aufmerksam auf Ninja Warrior Germany bin ich dann durch die Werbung auf RTL geworden und habe mich sofort beworben.

Was begeistert sich am meisten beim Ninja Warrior Germany?

Bei Ninja Warrior Germany begeistert mich am meisten, das man an seine Grenzen der Vielseitigkeit gehen muss. Es ist nicht nur eine Sportart die man beherrschen muss sondern gleich mehrere, die man in kurzer Zeit Unterschieden oder Kombinieren muss.

Wie hattest du dich damals vorbereitet?

Eine spezielle Vorbereitung für Ninja Warrior Germany 2016 gab es nicht. Ich wusste damals nicht so recht was mich erwarten wird. Zufällig habe ich ein paar Wochen vor der Show Michael Wohlfahrt kennen gelernt (der wohl erfahrenste Tough Mudder Athlet aus Deutschland). Er hat sich seinen Garten voll mit Ninja Obstacles gebaut in dem ich auch mal trainieren durfte.

Wie sieht dein Trainingsalltag aus und wie viel Stunden Sport pro Woche kannst du verwenden? Welche Hobbys und weiteren Sportarten gehst du noch nach?

Mein Trainingsalltag ist sehr voll gepackt. Ich bin Leistungsportler und trainiere 4-5 mal die Woche 3-4 Stunden Sportakrobatik. Somit komme ich oft auf 20 Stunden Training die Woche und bin dadurch schon sehr eingespannt. Des weiteren habe ich 5 Jahre intensiv Parkour und Freerunning trainiert. Irgendwie bin ich damals ins Cheerleading reingerutscht, war dort 2 Jahre infolge in der Nationalmannschaft und habe mit meinem Team die Europameisterschaft gewonnen.

Welche Änderungen hast du in deine Vorbereitung für 2017 getätigt?

An meiner Vorbereitung habe ich bisher noch nichts geändert, habe mir aber vorgenommen noch ein paar mal in einer Boulderhalle zu trainieren um meine Arme für die harte Belastung bei Ninja Warrior Germany zu pushen.

Bereitest du dich mit Freunden auf den Ninja Warrior Germany 2017 vor?

Durch meinen Umzug im November nach Augsburg trainiere ich meistens alleine, da ich hier noch nicht so viele Menschen kenne. Aber ich werde definitiv noch bei Michael im Ninja Garten vorbeischauen und mit ihm und vermutlich anderen etwas trainieren.

Wie ist die Ninja Warrior Germany Gemeinschaft und hast du bis heute noch Kontakt zu anderen Kandidaten?

Die Community ist nach der Ersten Staffel von 0 auf 100 gestiegen. Plötzlich gab es einige Facebook Pages, Gyms mit speziellem Ninja Bereich und mit Sicherheit auch einige Trainingsgemeinschaften die nur für Ninja Warrior Germany trainieren.
Ich selbst habe auch noch viel Kontakt zu einigen die ich dort kennengelernt habe.

Was empfiehlt ‘Ninja Warrior Germany Last Man Standing Oliver Edelmann’ den anderen Bewerben?

Den anderen Bewerbern würde ich empfehlen, ganz ruhig und gelassen an das ganze zu gehen. Das Geld sollte nicht im Vordergrund stehen sondern einfach mit Spaß an die ganze Sache gehen und schauen was passieren wird. So bin ich z.B weniger aufgeregt und mache dadurch weniger Fehler, weil ich mich zu 100% auf den Kurs konzentrieren kann.

Welchen Trainingspart siehst du am wichtigsten an, um beim Ninja Warrior Germany weit zu kommen?

Meiner Meinung nach gibt es nicht das eine Training, dass dich zum Ninja Warrior Germany macht. Man muss extrem vielseitig sein, Balance, Geschick, Kraft, Ausdauer und besonders gut muss man sich in kürzester Zeit auf jedes einzelne Obstacle einstellen können.

Hast du ein “Home Workout” für unsere Leser?

Hast du 2 – 3 Minuten Zeit, hänge dich an alles was du siehst und halte dich fest. Sei es zuhause am Türrahmen, beim warten an der Bushaltestelle usw. Hast du Zeit häng zwei drei Minuten ab. 😅

Worauf freust du dich beim Ninja Warrior Germany am meisten?

Ich freue mich einfach auf die gesamte Show und hoffe, dass ich nicht gleich in der Vorrunde rausfliege denn beim Ninja Warrior Germany ist alles möglich!

Was nimmst du dir für den nächsten Ninja Warrior Germany vor?

Ich will Spaß haben, möglichst ruhig und gelassen an die Sache dran gehen um keine Fehler zu machen und alles weitere ergibt sich dann im Parcours.

Es steht ein Preisgeld von 200.000€ in Aussicht. Was würdest du mit dem Geld machen?

Die 200.000€ stehen definitiv nicht im Vordergrund. Falls es aber soweit kommen sollte, wird sich sicher eine gute Verwendung dafür finden 😅

Chris Lemke OCR Elite

Chris Lemke

Vom Ironman zur OCR WM

Hallo Chris – du zählst zu den erfolgreichsten Hindenrnisläufern Deutschlands. 2016 hast du einen abenteuerlichen Trip in die USA gewagt. Erzähl uns von dieser Reise und was du erlebt hast.

Eine Reise ist es in der Tat. Für mich war es in vorhinein schon klar, dass ich hier meine Zeit von 2 Wochen in Lake Tahoe und nochmals eine Woche in Kanada als eine Art Tainingslager abhalten werde. Schon immmer wolllte ich mal in der Höhe trainnieren. Wie wirkt der Sauerstoffmangel auf meinen Körper und welche Leistunngssteigerung kann oder werde ich auch nicht erreichen. Das die Spartan Race World Championship in Squar Valley um Lake Tahoe zwichen 2000-3000 Höhenmetern beste Möglichkeiten bietet stimmte mich positiv ein.

Ich bin erst sehr kurzfristig, 3 Tage vor der WM am Lake Tahoe angekommen. Die Ersten Tage bis zur WM, die am Samstag statttgefunden hatte, zeigte meinem Körper Schwachstellen wie Schlafstörungen, trockene Lippen . Auch stetiger Druck auf die Ohren machten es mir nicht leichter. All zudem zeigte sich der Stuhlgang bemekbar, sodass ich nochmals mehr auf die Ernährung achten musste.

Schon im Vorfeld stand für mich klar fest, dass ich dass WM Rennen einfach mitmachen werde. Heisst für mich locker als Training ohne den Körper groß zu schinden. Wenn es mir zu bergig war, bin ich gegangen. Ich achtete auch auf meine Atmung sowie Rhythmus des Laufens. Ich bin mit guten lockeren Beinen in das Ziel gekommen.

Bereits einen Tag später war ich für das Spartan Race Sprint gemeldet. Insgeheim wollte ich im Gesamtranking ganz weit vorne landen. Was es mir nicht leichter machte, war es, dass einige Startwellen nacheinander starteten.
Der Körper war gut drauf, das wusst ich und so bin ich mit voller Leistung auf die ca. 7 Km Strecke gegangen. Der Kampf gegen meine Ansprüche und der dünnen Luft waren an diesem Tag meine Gegner.
Als dann die offizielle Ergebnisbekanntgabe statt fand staunte ich nicht schlecht.
1.Platz Gesamtwertung Overall

Ende Gut alles Gut. Die Erlechterung machte sich nach dem Rennen breit und eine neue Unterkunft wurde ca. 1 Std. am anderen Ende vom Lake Tahoe bezogen.
Diese Untekunft war schon vor Anreise geplant, denn unmittelbar hinter dem Hotel zeigt sich der höchste Berg, Heavenly mit 3060 Höhenmetern.

Nun kommt der eigentliche Trainingsblock von 8 Tagen in denen ich möglichst viele rote Blutkörperchen produzieren möchte. Hätte ich mich Tage vorher bei der Akklimatison zerlegt, hätte ich nach hause fahren können.

Wie sieht deine Wochenplanung aus?

Mo : Morgens : Run, locker, wellig auf Trails von 6 Std. Abends : Gymnastik 30 Min. Wirlpool und Massage
Di : Morgens : Cross Fit 2 Std Mittags : Run 2 Std regenerativ, flach am Beach Abends : Wirlpool
Mi : Morgens : Cross Fit 2 Std Mittags : Run 3 Std. Trails locker Abends: Gymnastik 30 min und Massage
Do : Ruhe Tag : Sightseeing mit dem Auto, Mittags Beine kühlen im Gebigsseen Abends : Gymnastik 30 Min
Fr : Morgens : Nevada Halbmarathon 21,1 Km bei 2100 Hm 1. Platz, Abends : Schwimmen 30 min und Wirlpool
Sa : Morgens : Ironman Hawaii schauen, Mitttags : Volonteer Lake Tahoe Marathon, Abends: Run 1 Std regenerativ
So : Morgens : Lake Tahoe 10 Km Race Form testen bei 95 % laufen, Abends : CrossFit locker 45 min und Wirlpool
Mo: Morgens : CrossFit 1 Std. Mittags : Run 2 Std wellig Trails, Abends : Gymnastik 30 min und Wirlpool
Di : Morgens : Abfllug Kanada Abends : Ankunft ca 22 Uhr, OCR WM ist Samstag den 15.10.16

Körperlich habe ich mich nach einer Woche eingependet und konnte so mein Training nun täglich aufnehmen. Der Nevada Halbmarathon hat mit gezeigt, dass ich mich an die Höhe um 2000 Höhenmeter angepasst habe.

Zum Rennen selber kann ich nur so viel sagen: Es war flüssig, schnell und hat mal wieder riesigen Spaß gemacht an einem internationalen Rennen teilzunehmen. Was für mich jedoch eigentlich zählt ist, dass mein Training wirkt.

Ich muss gestehen, dass ich täglich in einer Bar Mittags oder Abends bin. Ich checke täglich neue Burger oder Stekaks. Am Abend suche ich hier gerne Bars auf, die amerikanische Musik bieten. Das eine oder andere Bier als Kohlenhydratauffüller lasse ich mir dabei nicht entgehen.

Das Jahr neigt sich dem Ende. Was planst du für 2017?

Von einer festen Planung bin ich mitttleweile ab. Ich bin seit 16 Jahen im Sport und lasse lieber Dinge einfach geschehen. Zudem abeite ich als alter Hase mit 34 auch noch 40 Std. normal wie die meissten Menschen auch. Dazu kommt der Sport der mich in diesem Leistungsbereich gut ausfüllt.

Was ich aber ins Auge gefasst habe ist die Spartan Race World Elite Series. Bei jedem Spartan Race kann ich als Elite Athlet je nach Platzierung Punkte erlangen. Das spiegelt sich in einem World Ranking nach Platzierunngen wieder. Das reizt mich sehr, denn ich reise sehr gerne und Europa ist klein.
Zudem liegen natürlich die Qualifikation für die WM OCR im März an, sowie die der Spartan Race.
Alles weitere werde ich einfach auf mich zukommen lassen.
Zunächst erfolgt ab November 4 Wochen und im Dezember 2 weitere Wochen meiner Erholungsperiode. Mitte Dezember beginne ich mich dann verstärkt wieder an meiner Form zu arbeiten. Denn der 1. Qualiwettkampf für die WM OCR 2017 ist bereits im März.

Welche Tipps gibst du normalen Hindernisläufern?

Da fragt Ihr den richtigen. Man gut das ich nicht als Trainier für Hindernisläufer arbeite. Ich wäre recht grob zum Athletet.
Nun gut, definiert das Ziel, schmiedet eine grobe Saison – und Trainingsplanung bis zum Höhepunkt Eueres Ziels. Solltet Ihr keine Ahnung oder nur sehr wenig von Trainingssystematik haben empfehle ich Euch einfach einen Leichtathletikverein und CrossFit. Regenerative Maßnahmen sollten ein gleichwertiger, zeitlicher Anteil wie Euer Trainingspensum besitzen. Es wird nun ca 6 Monate immer dunkel und kalt draussen sein. Denkt daran, dunkel ist dunkel egal ob um 5 Uhr morgens oder um 22 Uhr abends. Auch ich muss da durch. Ernährt Euch ausgewogen, vitaminreich.

Achtet dabei auf Eiweis, denn Eure Muskeln bestehen daraus. Trainiert Ihr, wollen die sich regenerieren. Wovon, wenn Ihr nicht genügend Baustoff vorhanden habt. Der Muskel klaut Euch dann das vorhandene Eiweis in seiner eigenden Muskelzelle. Ich nehme bei ca. 75 Kg 2 Gramm Eiweiss am Tag. Macht 150 Gramm am Tag. Und die sollten gedekt werden.

Das Highlight für viele von Euch ist Getting Tough The Race. Es wird Euch das Genick brechen, wenn ihr nicht ausreichend Langzeitausdauer, Kraft für 2 Std und mehr besitzt sowie eiserne Willensstärke, die die Kälte Euch aus dem Körper schon an den Ersten Wasserhindernissen ziehen wird.

Die Schlüssel zum Ziel erreicht Ihr über rutschfestes Schuhwerk, Disziplin zum Training und den Ergeiz das Ziel zu erreichen.

In dem Sinn
Schmiedet den Masterplan

Euer German OCR Athlet
Chris Lemke

OCR Elite

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