Suzuki Lake Run Bremen

Suzuki Lake Run Bremen – Miss Bremen und Miss Hamburg machen aus dem Battle ein TeamworkSuzuki Lake Run Bremen

Wulsbüttel – Die 2. Auflage des Suzuki Lake Run Bremen hat bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein am Sonntag Zuschauer und insgesamt 766 Teilnehmer begeistert. Damit hat sich die Starterzahl gegenüber der Premiere im Oktober 2015 mehr als verdoppelt. Zudem sorgten beim härtesten Lauf im Norden neue, spektakuläre Hindernisse und eine veränderte Streckenführung auf den beiden längeren Distanzen für viele glückliche Gesichter nach dem erfolgreichen Kampf gegen den inneren Schweinehund.
Mit einem „königlichen“ Lächeln kämpften sich auch die aktuelle Miss Bremen Dana Wiebke Schäfer und ihre Miss-Kollegin aus Hamburg, Vera Weimer, über die insgesamt 25 Hindernisse und harten Sandboden, durch Wasser und Matsch – und das ohne jegliche Berührungsängste mit Dreck und Schlamm. „Das war alles völlig egal, denn im Matsch kann man ja gar keine gute Figur machen“, sagte Vera Weimer, die aus dem „Battle“ mit Dana Wiebke Schäfer kurzerhand einen Teamauftritt gemacht hatte: „Wir sind als Team gelaufen. Es hat so viel Spaß gemacht, und da sind wir lieber zusammen gelaufen.“
Auch Dana Wiebke Schäfer war für ihrem ersten Hindernis-Lauf begeistert. „Das war eine tolle Geschichte. Wir werden im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein“, sagte die angehende Fachangestellte für Bäderbetriebe, besser bekannt als Bademeisterin, die in den nächsten Tagen ihre praktische Prüfung ablegen wird. Daher waren für sie die Wasserdurchquerungen auf der Strecke im Motocross-Gelände Hoope-Park in Wulsbüttel überhaupt kein Problem, nur das Wasser war ein bisschen kalt. „Das Schwerste waren die hohen Wände, die wir hochklettern mussten. Aber da haben uns die vielen Männer natürlich sehr gerne geholfen“, sagte Miss Bremen.

German-OCR-Series

Ganz neu im Hoope-Park war die erste Auflage der German-OCR-Series, bestehend aus einem Sprint und einem Verfolgungslauf über jeweils 8 Kilometer. Erster Sieger war dabei Chris Lemke aus Northeim vor Michael Schröder aus Eisenach und Melvin Busch aus Kreuztal. Zu dieser neuen Serie zählen zudem noch der SUZUKI LAKE RUN NRW Ende August am Möhnesee sowie die beiden RUNTERRA-Läufe Mitte Juli in der Lausitz und im September in Zirndorf. Der Gesamtsieger der Serie erhält den Titel des German-OCR- Series-Masters und einen Geldpreis. Mehr Infos hier: OCR-Series.de

Lauf-Königin im Hoope-Park war wie im Vorjahr Agata Krafczyk aus Einbek, die über die 20 Kilometer in 2:45:57 Stunden triumphierte. „Mir haben besonders die neuen Schleifen mit dem vielen Sand und die neuen Hindernisse gefallen“, sagte die Siegerin: Und das Klettern war toll, insgesamt alles noch besser als im letzten Jahr.“ Platz zwei ging an Lokalmatadorin Jenny Albers aus Bremen (3:05:28 Stunden) vor Sarah Drees aus Unna (3:12:58 Stunden).
Schnellster über die lange Distanz bei den Männern war Florian Seim aus Oldenburg in 2:29:47 Stunden. „Das war heute mega gut und hat echt Spaß gemacht. Es war mein erste Lauf, und am besten höre ich jetzt gleich wieder auf. Im Ernst, so etwas könnte ich mit durchaus öfter antun“, sagte er. Platz zwei ging an Lutz Möhring aus Einbeck (2:32:23 Stunden) vor Harm Brügge aus Lokstedt (2:39:09 Stunden).
Den 12-km-Lauf gewann bei den Frauen Annabell Braunstein aus Bad Zwischenahn (1:47:22 Stunden) vor Sarina Kothe aus Hamburg (1:56:32 Stunden) und Daniela Meyer aus Voltlage (2:18:25 Stunden). Schnellster Mann auf der Mittel-Distanz war Daniel Rudloff aus Bremerhaven (1:29:14 Stunden) vor Waldemar Albrecht aus Voltlage (1:35:39 Stunden) und Tim Krüger vom ATS Buntentor Freistarter (1:39:32 Stunden).
Siegerin auf der 8-km-Variante war Christian Noth aus Eisenach (1:38:28
Stunden) vor Daria Singer aus Bremen (1:48:31 Stunden), die sich zusammen mit der drittplatzierten Anna Rempel aus Warstein (1:49:40 Stunden) angemeldet hatte. Schnellster Mann über 8 Kilometer war wie bei der Premiere im Vorjahr Falko Toetzke aus Cuxhaven (1:19:39 Stunden). Er setzte sich gegen die die Bremer Sebastian Wolff (1:19:39 Stunden) sowie Tayfun Vespermann und Daniel Richter durch, die gemeinsam Dritte wurden (1:19:49 Stunden).
„Es war eine super Veranstaltung und wir freuen uns über das viele Lob, das wir von den Teilenehmern erhalten haben. Wir sind auch froh, dass alle die große Hitze gut überstanden haben“, sagte Ingo Schaffranka vom Veranstalter Möhne-Event: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir die Starterzahl gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt haben. Im nächsten Jahr wollen wir uns weiter steigern.“ Die 3. Auflage des SUZUKI LAKE RUN Bremen wird am 11. Juni 2017 über die Bühne gehen.

Doch nicht nur den Läufern, auch den Zuschauern wurde einiges geboten. Die SUZUKI- Händler Autohaus Hinte und Autohaus Pohl aus Bremen sowie Schmalzried Automobile aus Bremerhaven hatten für alle Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Die kompletten Ergebnislisten sind unter www.lake-run.de zu finden. Dort kann man in Kürze auch weitere Impressionen vom 2. Suzuki Lake Run Bremen anschauen.

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