Tough Guy 2017

Tough Guy 2017Tough Guy 2017

Tough Guy 2017 – Nebelschwaden zogen über die mit Stacheldraht überzogenen Gräben, Krater gefüllt mit eisigem Wasser und schlammige Pfade soweit das Auge reichte – diese zerklüftete Landschaft erinnerte mehr an einen grausigen Kriegsschauplatz anstatt an einem Hindernislauf.

Dennoch war das Team H.U.L.K. vor Ort, um einen der härtesten Hindernisläufe der Welt zu meistern – den Tough Guy 2017.

Sonntag, der 29. Januar 2017

Die Stadt Wolverhampton lag noch im Schlaf als wir uns voll motiviert in den Linksverkehr stürzten und uns zum Tough Guy – die Mutter aller Hindernisläufe aufmachten. Lange bevor wir das Gelände erreichten hatten große Schilder auf das Event und deren Parkplätzen hingewiesen, so dass auch Neulinge, wie wir, uns schnell zurecht fanden.
Vor Ort wurden wir schnell und professionell zu unseren Parkplätzen geleitet und erreichten prompt das Hauptgelände. Auf dem Gelände gab es die typischen Stände, die für das leibliche Wohl sorgten. Aber auch Massage Angebote auf dem Gelände fielen uns positiv auf, sowie die Warmwasser-Duschen.

Start

Folglich wurde es Zeit an den Start zu gehen – ein Kondensnebel aller Mitstreiter lag über den Köpfen unserer Startwelle. Die Kälte kroch schnell in uns allen hoch, so dass wir näher zusammenrückten und auf den offiziellen Start hofften. Die Anspannung war kaum auszuhalten und alle reckten den Kopf in Richtung Erdhügel, auf dem der offizielle Start stattfinden sollte.
Nach einiger Zeit stieg das berühmte Ghost Squad dem Erdhügel empor und heizte der hochmotivierten Menschenmasse noch einmal ein.
Auf dem Erdhügel angekommen durchbrach ein lauter, dumpfer Knall die motivierten Sprechgesänge der Starter – das Startzeichen des Tough Guy 2017 war gefallen.

Nebel und Rauchgranaten

Bei gröhlenden Getöse, einen Nebel aus farbigen Rauchgranaten und dumpfen Getrommel des Ghost Squads ging es nun für uns endlich los. Nach kurzer Zeit kamen kamen die ersten kräfteraubenden Hindernisse, welche nicht in einfacher, sondern in 10-facher Ausführung auf uns warteten. Spätestens dort begriffen wir, dass der Tough Guy seinem Titel gerecht werden würde. Getrieben von den jubelnden Zuschauern machten die aufsteigende Kälte wett.
Die ersten 12 Kilometer gaben einen guten Mix aus abwechslungsreichen Hindernissen wieder aber die Spektakulärsten sollten erst noch kommen.
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und einem feinen Sprühregen folgten dann die 3 Kilometer berühmt-berüchtigten Killing Fields. Eine Art militärisches Parcours, welches von einem Elitsoldaten entwickelt worden ist. Spätestens hier kam es nicht mehr auf die eigene Kondition an, sondern auf die mentale Stärke.

Tough Guys

Knietiefer Schlamm, eiskaltes Wasser, schwindelerregende Höhenhindernisse und klaustophobisch-enge Tunnelsystem gespickt mit einer Prise Elektrizität machten uns das Leben schwer. Zwischenzeitliche Gedanken der Aufgabe oder gewisse Streckenabschnitte abzukürzen kamen einigen in den Sinn, aber das Team H.U.L.K. war hier, um sich am Schluss als „Tough Guy“ bezeichnen zu dürfen. Wir motivierten uns alle gegenseitig weiter und beendeten den Tough Guy erfolgreich. Erschöpft, glücklich und stolz auf unsere Leistung trafen wir uns alle im Ziel wieder und dürfen uns seitdem „Tough Guys“ nennen.

Top 5 Hindernisse

#5 Tiger
Ein etwa 12 Meter hohes Klettergerüst – ein echtes Hindernis für Akrophoben

#4 Rabbit Hills
Ein Zickzackkurs an einen steilen Hügel, den man 10x hoch und runter laufen musste – brennende Oberschenkel vorprogrammiert

#3Vietcong Tunnels
Ein Tunnelsystem mit Stromdrähten und engen Betonröhren – ein echtes Hindernis für Klaustrophoben

#2 Viagra
Ein Erdwall mit 45 Grad Steigung, den man mithilfe eines Seils erklimmen muss. Dieses Erklimmen wurde durch Stromdrähte erschwert.

#1 Dragon Pool
Ein Tümpel bei dem man bis zum Hals im eiskalten Wasser stand – Höhepunkt war das Durchtauchen eines Baumstammparkours.

Kleidung
Beim Tough Guy 2017 waren wir uns einig unsere typische Montur (Lauftights, Langarmshirt, Mütze und Handschuhe) zu tragen. Zusätzlich trugen wir alle einen Neoprenanzug (Shorty), um gegen die Eiseskälte gewappnet gewesen zu sein. Dabei beugte dieser zusätzliche Schutz so manchen Krampf und einer möglichen Unterkühlung vor.

Pro
– spektakuläre Hindernisse
– anspruchvoller Geländeparcour
– Angebot an Massagen
– Duschen mit Warmwasser

Contra
– Parkplätze (durch Nässe waren die Wiesen so sehr aufgeweicht, dass sich sehr viele Autos festfuhren und es zu großen Verzögerungen beim Verlassen des Geländes kam
– Ein Highlight bezüglich Mr. Mouse (bezüglich des 30. und letzten Tough Guy)

Im Folgenden erhaltet ihr Vorbereitungs-Tipps mit dem:

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